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Holzart GmbH - Vereinsstraße 19 - 44793 Bochum

Wärmedämmung mit Zelluloseflocken - atmungsaktiv und frei von Schadstoffen

Fassadenverkleidung mit Wärmedämmung

Dämmung mit Zellulose – wirtschaftlich, preiswert und ökologisch sinnvoll

Verarbeitungstechniken

Dadurch, dass die Zelluloseflocken in die Zwischenräume des jeweiligen Baukörpers eingeblasen werden, passen sie sich vollständig an die baulichen Gegebenheiten an. Das heißt, dass sämtliche Hohl- und Zwischenräume, und seien sie noch so klein oder schwer erreichbar, mit den Zelluloseflocken ausgefüllt werden. Im Vergleich dazu wird zum Beispiel Mineralwolle in Form von Matten auf das Mauerwerk aufgebracht. Mineralwollmatten müssen auf die entsprechende Form zugeschnitten werden. Im Gegensatz dazu werden die Zellulosefasern eingeblasen. Diese Verarbeitungstechnik – Dämmung mit Zelluloseflocken – hat sich gerade bei Altbauten, die oft mit vielen Verwinklungen und schwer zugänglichen Gegebenheiten aufwarten, mehr als bewährt.

Eigenschaften von Zellulose im Vergleich zu Mineralwolle

Die Zellulosedämmung dichtet mit Hilfe der Einblastechnik und aufgrund des fugenfreien Einbaus die Gebäudehülle optimal ab. Da selbst die kleinsten Hohlräume ausgefüllt werden, wie zum Beispiel feinste Risse in den Sparren der Dachkonstruktion, können Wärmebrücken, die zu Schimmelbildung neigen, vermindert und im besten Fall ganz vermieden werden. Zelluloseflocken bestehen zu einem Großteil aus recyceltem Altpapier und der Ausgangsrohstoff zur Papierherstellung war Holz. Somit haben Zellulosefasern und Holz ähnliche Eigenschaften und bilden daher eine homogene Verbindung. Eventuell eintretende Feuchtigkeit wird aufgrund des natürlichen Werkstoffes (Hohlfaser) kapillar weitergeleitet. Mit Kapillaren bezeichnet man Röhrchen mit sehr kleinen Innendurchmessern.

Dagegen wird Mineralwolle aus künstlich hergestellten Fasern gefertigt. Mineralwolle, ist ein weicher Werkstoff, der in Form von Matten zur Dämmung verwendet wird, je nach Ausgangsmaterial unterscheidet man Glas- und Steinwolle.

Im Vergleich zu Zellulose sacken Mineralwollmatten bei Feuchtigkeitskontakt in sich zusammen. Dabei verdichtet sich das Material, was dazu führen kann, dass die Dämmmatten durch das höhere Gewicht verrutschen oder gar ganz nach unten absacken. In diesem Fall kann man nicht mehr von Dämmung sprechen, vielmehr vom Gegenteil. Die Mineralwolleigenschaften sind vergleichbar mit einem Wollpullover. Je dicker die verwendete Wolle ist, desto besser wärmt sie. Sobald der Wollpullover aber feucht oder sogar nass wird, verliert er jeglichen Wärmeschutz. Ganz im Gegenteil, wird unser Wollpullover feucht oder sogar nass, dann fangen wir sofort an zu frieren. Genauso verhällt es sich mit feuchter oder gar nasser Mineralwolle. Hinzu kommt, dass sich durch die Verdichtung der Mineralwolle die Feuchtigkeit im Material konzentriert und somit von angrenzenden Bauteilen aufgenommen werden kann, was wiederum zu Schimmelbildung, Fäulnis am Holz oder gar Korrosionsschäden an Eisenträgern führen kann. Im Gegensatz dazu können Zelluloseflocken eventuelle Feuchtigkeitsschwankungen ausgleichen. Dies ist ein entscheidender Faktor, der die Bausicherheit der Konstruktion erhöht.

Gute bis sehr gute Dämmeigenschaften

Zellulosematerial behält die Hitze wie auch die Kälte länger zurück als zum Beispiel Mineralwoll- oder Glasfasermatten. Man spricht hier auch vom Wärmedurchgangskoeffizienten. Je niedriger der Wärmedurchgangskoeffizient ist, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft. So beträgt die Wärmeleitfähigkeit von Zellulose lediglich 0,04 – 0,045 W/(m K), was bedeutet, dass extreme Temperaturen wie Hitze oder eisige Kälte optimal vom eigentlichen Wohnraum abgehalten werden. Im Sommer bleiben somit auch als Wohnraum genutzte Dachgeschosse angenehm kühl. Und im Winter können mit minimalem Heizaufwand angenehm warme Temperaturen erreicht und auch länger gehalten werden.